Presserklärung zur Medienkampagne gegen  Papst und Piusbruderschaft. 05.02.2009

Nachdem sich Medien, Politiker und kirchliche Hirten zunächst auf Bischof Williamson als „Holocaustleugner“ eingeschossen hatten, wurden dann die Medienkanonen auf den Papst gerichtet: Der Papst als „Entrückter“, als  „Verrückter“, als „Reaktionär“ zuletzt als „Heuchler und Lügner“ – so von Michel Friedman. Dieser jüdische Kirchenhasser hatte schon im Jahr 2000 auf Papst Johannes Paul II. eingedroschen für dessen „tiefe Anteilnahme an der Tragödie der Juden im 20. Jahrhundert“ – das sagte der Papst bei einer Rede in Jad Vaschem am 22. März 2000. Solches Reden sei wegen „Schwammigkeit und Halbherzigkeit unverzeihlich“, knüppelte der gnadenlose Papsthasser Friedman in einem Beitrag für die Illustrierte ‚stern’.

Aber auch katholische Theologen, Bischöfe und Kardinäle schlagen auf den Papst ein – wie kürzlich der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky: Die verleumderischen Medienangriffe gegen den Papst seien „verständlich“, die Entscheidung des Papstes zur Aufhebung der Exkommunikation gegen die Bischöfe der Piusbruderschaft dagegen sei „unverständlich und empörend“.

Darin sind sich kirchenfeindliche Medien und die modernistischen Kirchenleute einig: Die ganze Richtung von Papst Benedikt XVI. passt ihnen nicht. Er ist zu fromm, zu gläubig, zu kirchlich, zu traditionsorientiert – und das alles in großer Gelehrsamkeit. In diesem Sinne rehabilitierte der Papst die hl. Messe, wie sie 1600 Jahr bis zum Konzil gefeiert wurde, und jetzt rehabilitiert er die Priesterbruderschaft, die der römisch-katholischen Liturgie immer treu geblieben ist.

Das sei ein falsches Signal, jammern die progressiven Kirchenkreise, ein Rückfall hinter das Konzil. Das Konzil ist tatsächlich der Kernpunkt der kirchlichen Auseinandersetzung: Der Papst steht dafür, dass das II. Vatikanische Konzil aus der 2000jährigen Dogmengeschichte und in Kontinuität mit der kirchlichen Tradition interpretiert werden muss. Die gerade in Deutschland herrschende Strömung des theologischen Modernismus dagegen beschwört im Konzil einen Bruch mit der kirchlichen Tradition, als wenn damit eine neue, nie dagewesene Theologie und Liturgie eingeführt worden wäre.

Der Papst steht der Piusbruderschaft sicherlich näher als den kirchlichen Modernisten – das spüren diese Leute. Denn die Priestersodalität unter dem Patronat von Papst Pius X. steht für die „Erneuerung der Kirche an Haupt und Gliedern gemäß dem Geist ihres göttlichen Stifters. Sie steht also für Neuevangelisierung, für Aufbruch, für Aufbau einer Christenheit im kleinen. Wir sind“, so die Worte des deutschen Distriktoberen Pater Schmidberger, „weder reaktionär noch fundamentalistisch, sondern katholisch, römisch-katholisch; und darauf sind wir in der Tat stolz.