Gegen Doppelmoral und Selbstzerstörung der Kirche- Katholiken klagen an

 

Zum ersten mal wird  Papst Benedikt im September 2006 seine bayrische Heimat besuchen. Die offiziellen Vertreter der deutschen Katholiken wollen diesen Besuch als fröhlich- frommes Volksfest inszenieren. Doch der Schein trügt: die katholische Kirche ist zerrüttet und gespalten wie nie zuvor in der Nachkriegszeit.

Glaubenstreue Katholiken setzten ihre Hoffnung auf den Heiligen Vater. Die Hierarchie hat sich – von Ausnahmen abgesehen- als unfähig erwiesen, dem schleichenden Prozess der Selbstzerstörung Einhalt zu gebieten. Im Gegenteil: Lauheit, Mittelmaß und fahrlässige  Nichtbeachtung der römischen Weisungen haben das Vertrauen der deutschen Katholiken in die Führungskraft der Oberhirten weitgehend zerstört.

Im Folgenden einige Beispiele für den Tiefstand des deutschen Katholizismus:

Ein Ärgernis: Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ( ZdK)

Dessen Präsident, Prof. Hans-Joachim Meyer , scheut sich nicht, dem Bischof von Regensburg „ Rechtsbruch“ vorzuwerfen. Bischof Müller hat  mit Unterstützung Roms das deutsche Rätesystem mit der universalen Gesetzgebung der katholischen Kirche in Einklang gebracht.

Glaubenstreue Katholiken fordern: Bischof Müller braucht Unterstützung von seinen Amtsbrüdern. Sie sollen seinem Beispiel folgen und die Zuschüsse für das ZdK streichen. Das unselige Rätesystem der deutschen Kirche muss mit dem Kirchenrecht in Einklang gebracht werden.

Ein Ärgernis: Donum Vitae

Vertreter des ZdK haben diesen Verein gegründet, der- gegen die ausdrückliche Weisung des Papstes- durch die Ausstellung eines „ Beratungsscheines“ den Weg zur Abtreibung frei  macht. Nach ,mehrfachem Drängen aus Rom haben die deutschen Bischöfe eine Verordnung erlassen, nach der Mitglieder von Donum Vitae weder ehren- noch hauptamtlich in der Kirche tätig sein dürfen. Passiert ist jedoch bisher- nichts.

Glaubenstreue Katholiken fordern: Eine klare Distanzierung von Donum Vitae und ein Ende der Doppelmoral, nach der römische Instruktionen im deutschsprachigen Raum weitgehend unbeachtet bleiben.

Ein Ärgernis: Weltbild Verlag

Der Verlag gehört beinahe 100% den deutschen Diözesen. Im Internet bietet der Verlag z. B. an :“ Sakrileg“ ( ein antikirchliches Machwerk, vor dem die Bischöfe öffentlich gewarnt haben) sowie pornographische Literatur(“ Der Multiorgasmus“, „ Stöhnst du schon , oder kommst du schon?“).

Glaubenstreue Katholiken fordern: Der Satz „ Geld stinkt nicht“ darf für die Kirche Christi nicht gelten. Die Verantwortlichen müssen zudem benannt und zur Verantwortung gezogen werden.

Ein Ärgernis: Sexualmoral

Der Caritas- Verband und der Sozialdienst katholischer Frauen ( SkF) arbeiten mit  Organisationen zusammen, die offensiv für praktizierte Homosexualität, Verhütung , Abtreibung , die „ Pille danach“ etc. eintreten. Dafür gibt es schriftliche Beweise. Die „Königsteiner Erklärung“ ist- trotz mehrfacher Mahnung aus Rom- immer noch nicht zurück genommen worden. In der Diözese Limburg gibt es das Projekt „ Schwul und katholisch“, das praktizierte Homosexualität mit Wissen des Ortsbischofs mittels Hl. Messen salonfähig macht.

Glaubenstreue Katholiken fordern: Reden und handeln in Sachen Sexualmoral müssen wieder in Einklang gebracht werden. Wer seinerseits Kinderlosigkeit beklagt und anderseits mit Abtreibungsvereinen kooperiert, ist nicht glaubwürdig.

 

Der Heilige Vater kennt all diese Zustände nur zu gut. Als Kardinal hat er des öfteren gegen die deutschen  Missstände vorgehen müssen. Glaubenstreue Katholiken flehen: Heiliger Vater, sie sind unsere letzte Hoffnung. Handeln Sie, bevor es zu spät ist!

 

( PS: Alle aufgeführten Missstände sind zweifelsfrei belegt und dokumentiert)