Bischof Müller trifft weitere Klarstellungen

 

„Nach der Korrektur eines aus der Spur geratenen Rätesystems in der eigenen Diözese sorgt Bischof Müller nun auch für Klärungen auf Bundesebene.“

 

Das erklärte nach einem Treffen des Arbeitskreises von Katholiken im Raum Frankfurt/Main dessen Sprecher Werner Rothenberger am Samstag, dem 18.02.2006 in Frankfurt/Main, nachdem bekannt geworden war, dass der Regensburger Bischof die Beteiligung seiner Diözese an der Finanzierung des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZDK) einstellt.

 

Rothenberger nannte die Entscheidung des Regensburger Bischofs überfällig.

Der Arbeitskreis empfiehlt allen Bischöfen Bischof Müller zu folgen und die Zahlungen an das ZDK einzustellen.

 

Das ZDK habe sich nämlich unter der geradezu hochstaplerischen Selbstetikettierung das Sprachrohr der deutschen Katholiken zu sein, zunehmend zu einem Instrument der Selbstzerstörung des Katholizismus gemacht. Dies sei nicht  nur am Unterlaufen der kirchlicher Haltung zur Abtreibungsfrage durch die Gründung des ominösen Vereins „Donum vitae“ geschehen, sondern auch durch zahllose nörglerische und besserwisserische Erklärungen zu legitimen Entscheidungen des Papstes und seiner Kurie.