Warum verändert der Bischof von Rom Franziskus das Erscheinungsbild für die von Christus gestiftete Kirche?   (16.04.2014)

 

Gründonnerstag ist der Priestertag in der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche. An diesem Tag wird ihrer Stiftung durch Jesus Christus und der Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes gedacht.

 

1. In der Chrisammesse, am Morgen dieses heiligen Tages "Gründonnerstag", erneuert der Klerus vom Bistum Rom und durch diesen stellvertretend des ganzen Erdkreises, gegenüber dem Bischof von Rom und Nachfolger des Apostelfürsten Petrus im Lateran, wie es in allen Bischofskirchen weltweit üblich ist, ihr Treueversprechen gegenüber dem ewigen Hohenpriester und Haupt der Kirche Jesus Christus, Der Klerus empfängt aus der Hand des Bischofs die neugeweihten Öle, damit ihre Kirchen mit Leben erfüllt werden. Nur durch in der Verwaltung aller von Christus der Kirche anvertrauten lebenswichtigen Heiligen Sakramente ist das Leben möglich.

 

2. Die Abendmahlsmesse findet in Sankt Peter statt und ist die Fortsetzung der Liturgie am Morgen. Der Nachfolger des Heiligen Petrus erneuert und festigt als Stellvertreter Christi auf Erden, die für das Wohl der heiligen Mutter Kirche lebensnotwendige Gemeinschaft und Einheit mit allen Hirten und Priestern und Diakonen und durch diese mit allen getauften und gefirmten Gläubigen der weltweiten katholischen Kirche. Nur so wird für die Welt deutlich und sichtbar, Petrus bleibt der ihm auferlegten Hirtenpflicht für die gesamte Kirche, gemäß dem Auftrag unseres Erlösers Jesus Christus treu. In beiden Liturgieformen wird die Vollständigkeit und Einheit der von Christus gestifteten Kirche aufgezeigt und liturgisch gelebt und erlebt.

 

3. Der Weltklerus wird in beiden Liturgieformen dargestellt. So waren aus der Zeit der ungetrennten Kirche die Patriarchen bzw. deren Vertreter, der jeweiligen römischen Patriarchalbasilika (5 Basiliken, St. Johannes im Lateran -Patriarch von Rom, St. Peter - Patriarch von Konstantinopel, St. Paul vor den Mauern - Patriarch von Alexandrien, St. Maria Maggiore - Patriarch von Antiochien, St. Laurentius (über das Patriarchat von Antiochien, waren die Kirchen außerhalb des römischen Reiches

~ Katholikat Seleuka-Ktesiphon, ~ KatholikatArmenien, ~ Katholikat Georgien mi dem Heiligen Stuhl verbunden) - Patriarch von Jerusalem) anwesend. Nach dem Ostschisma ~ wurde die Anwesenheit dieser Patriarchen durch den jeweiligen Titularpatriarchen (Kardinalbischof) dieser Patriarchalbasiliken oder dessen Vertreter sichergestellt. PP. Johannes XXIII. (der zweite Träger des Namens und der gleichen Namensnummer ~~~der erste Träger wurde als Gegenpapst und Häretiker

abgeurteilt, in der Zeit des Konzil von Konstanz) hat die Ämter aller Titularpatriarchen zurückgestellt, um so die kirchliche Vielfalt mit den kirchlichen Gemeinschaften des Ostschisma gleichwertig mit der einen, heiligen Kirche darzustellen. Das war ein Bruch in der katholischen Glaubens- und Kirchenwahrheit. Auch alle Kardinalbischöfe der römischen Kirche, das sind die Titularbischöfe der 7 suburbikalen Bistümer, die als Landbistümer dem Bistum Rom angehören selbst oder durch ihre Vertreter anwesend. Das sind die Bistümer von:

1. Albano,

2. Frascatio,

3. Ostia = Titelkirche des Kardinaldekan,

4. Palestrina,

5. Port-Santo-Pristina,

6. Sabina-Roggio-Mioleto,

7. Velleri-Segnij.

Die 5 Patriarchalbasiliken und diese 7 suburbikalen Bistümer ergeben die Zahl 12. Das ist die Anzahl der Apostel stellen das Fundament der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche des gesamten Erdkreises dar. Nur diesen Geistlichen Herren oder deren Vertretern, haben die Päpste, stellvertretend für Christus, die Füße gewaschen. Das ist die liturgische Handlung durch welche die innige Verbundenheit und Gemeinschaft innerhalb Klerus, mit ihrem Haupt dem Papst für die ganze Welt sichtbar darzustellen. Durch die Person des Kardinaldekans, oder seines Stellvertreters ist das Kardinalkollegium der ganzen Welt und dadurch alle Hirten der weltweiten Ortskirchen eingebunden. Diese Liturgie wurde von Jesus Christus selbst eingeführt und bis zum Jahre 2012 von allen Päpsten eingehalten. Im Jahre 2013 hat Franziskus aus eigener Macht und Willkür den Auftrag Christi abgeändert und aufgehoben.

 

4. Franziskus hat die von Christus für die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche gestiftete innere Verbundenheit und Gemeinschaft mit andersgläubigen und ungläubigen Menschen und Straftätern gesucht und diese am Gedenktag der Stiftung des heiligen Weihesakramentes und des Allerheiligsten Altarsakramentes zu Angehörigen des von Christus für uns gestifteten Weihesakrament erhoben. Er hat in mutwilliger Weise die Heilige Liturgie für seinen Eigennutzen mißbraucht. Er suchte das Lob der Welt, der Medien und der Ungläubigen. Was ist sein wahres Ziel in seinem Handeln? Als Theologen, Priester und Bischof ist ihm die Ordnung der heiligen Liturgie, besonders in der Heiligen Woche bekannt und geläufig. Ein von Christus gestiftetes und von der Kirche 2.000 Jahre gepflegtes liturgisches Gebetsleben der Kirche, kann und darf auch der Bischof von Rom nicht eigenmächtig und nur im Sinne des Zeitgeistes ändern und aufheben.

 

5. Die Feier in der Jugendstrafanstalt hat kein theologisches, liturgisches Fundament mit der gelebten Tradition der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Die katholische Liturgie ist das einheitliche Gebetsleben, geordnet nach dem kirchlichen Jahresablauf und den Tageszeiten. Die Liturgie ist das Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche zum vollständigen Reichtum und Gnadenmittel heran gewachsen. Wer mutwillig die Liturgie und deren Sinn zerstört, der vernichtet den Glauben.

 

6. Durch die Liturgie bringen wir "in und durch Jesus Christus, dem ewigen Hohenpriester". unsere Gebet in das innergöttliche Liebeswirken der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ein und erhalten als Antwort durch das Wirken des Heiligen Geistes alle von Gott dem Allmächtigen Vater geschenkten Gnadengaben.

 

7. Warum Papst Franziskus die kirchliche Liturgie aufgekündigt hat ist nicht zu verstehen! Es kann nicht richtig sein, dass die Fußwaschung, das ausdruckstärkste Zeichen von Demut ist. Die Fußwaschung ist das ausdruckstärkste Zeichen für Gemeinschaft. Warum hat der Papst die erste Möglichkeit zum Zeichen der kirchlichen Gemeinschaft aufgeopfert? Warum hat Franziskus mit besonders großer Demut und mit gebeugten Knien das Zeichen der innigste Glaubensgemeinschaft

mit Verfolgern der Kirche der Welt gezeigt? Falsche Demut ist kein Zeichen von Liebe und Glauben. Diese Demut dient nur dem ersehnten Lob vom Zeit- und Weltgeist.

8. Aus theologischer und liturgischer Sicht ist es nicht zu verstehen, warum Franziskus diese heilige, sakramentale Gemeinschaft des von Christus gestifteten Weihesakramentes im 2. Amtsjahr nun mit alten, kranken und behinderten Menschen eingeht.

 

9. Jesus Christus hat diese sakramentale Gemeinschaft nur mit den von ihm geweihten Männern, den Aposteln gesucht. Das waren die ersten Priester der Kirche, nur ihnen schenkte Jesus Christus damals die Gnade, an seiner Würde als Hoher Priester teilhaftig zu werden. In diesem ersten liturgischen Akt, waren weder seine heilige Mutter, noch die ihn begleitenden Frauen und weitere ihn begleitenden Jünger anwesend. Menschen für die er pastoral immer gehandelt hat, wie andersgläubige, ungläubige Menschen, auch Straftäter und kranke, alte, aussätzige Menschen waren nicht zugegen. Für diese Menschen hat er sein gesamtes pastorales Handeln und Wirken mit der Unterstützung der Apostel, der Vielzahl seiner Jünger, aller ihn begleitenden Frauen und besonders seiner heiligen Mutter eingesetzt.

 

10. Franziskus hat sein Amt erhalten um für die Menschen vorbildlich in der Nachfolge Christi zu wirken. Hierzu gehört die Nichtveränderung der gestifteten, heiligen und göttlichen Liturgie. Nur das katholische Gebetsleben, die heilige und göttliche Liturgie ist das Fundament zur Festigung des Glaubens und zur notwendigen Missionierung. Wer die Liturgie zerstört, der vernichtet den Glauben.

 

SKL