Ein hochnotpeinlicher Skandalisierungsversuch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  gegen den Limburger Bischof

Ffm, 31.1.2012. Der Skandalnudel-Journalist Stefan Toepfer versuchte, den Bischof von Limburg zu skandalisieren. Nun schwappt die Verleumdungswelle als Medienskandal auf ihn zurück.

Die Zutaten zu dem unappetitlichen „Gericht“ über den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst waren durchaus koscher:
Der Bischof publizierte in seinem kürzlich herausgegebenen Buch mit dem Titel: „Werte wahren – Gesellschaft gestalten“ einen Vortrag, zu dem ihm ein Experte zugearbeitet hatte.
Dr. theol. et rer. nat. Caspar Söling gilt in bioethischen Fragen als Fachmann, der schon für den Vorgängerbischof Franz Kamphaus mehrere Textvorlagen bereitgestellt hatte. Bei seinem Redeentwurf von 2008 für Bischof Tebartz- van Elst hatte er einen Textbaustein aus einer früheren Redevorlage für Bischof Kamphaus übernommen. Daraus ergab sich nun eine Parallelität von Textpassagen in den beiden Bischofs-Publikationen.

Obwohl der FAZ-Redakteur Stefan Toepfer bei einer Nachfrage vom bischöflichen Ordinariat auf diese Zusammenhänge hingewiesen wurde, veröffentlichte er am 25.1.2012 einen Artikel mit der wahrheitswidrigen Überschrift: „Bischof Tebartz zitiert nicht korrekt“.

Während Toepfer in seinem Hauptartikel noch weitgehend bei Wahrheit und Fairness blieb, schmiedete er seinen angefügten Kommentar zu einer Verleumdungskeule:

Beginnend mit einer Panik- Passage, wie man es aus Anmoderationen von privaten Schundsendern kennt, beginnt der unseriöse FAZ-Redakteur seine Kommentar-Attacke auf den guten Ruf des Bischofs:

„Es ist erschreckend:“ – Was? Wo? Eine neue Schreckensherrschaft im Ausbruch? – Nein, der Bischof habe möglicherweise den „gleichen Fachmann“ wie sein Vorgänger zitiert.

Der Bischof habe Werte angemahnt, die er in seinem eigenen Verhalten nicht praktiziert hätte, behauptet Toepfer – und fällt den Richterspruch: „Der Appell fällt auf ihn zurück.“

Der Schreiber versucht zu dramatisieren: Mit einem „hochnotpeinlichen Verstoß“ gegen die „Sorgfalt im Umgang mit Texten“ will Toepfer den Skandal hochschreiben.

Schließlich treibt er sein verleumderisches Wortgerassel auf den Knalleffekt zu: Er erinnert den Bischof bei dessen mangelnder „Vorbildfunktion“ an die „Guttenberg-Affäre“.

Im Abspann des Kommentars schiebt Toepfer dann noch das unvermeidliche „Plagiat“- Wort nach.

Dem FAZ-Schreiberling ist dabei offenbar nicht aufgefallen, dass er mit dem abschließenden  Plagiatsvorwurf seine eigene Verleumdungsstrategie entlarvt:

„Auf den ersten Blick liegt der Verdacht des Plagiats nahe.“

Man erwartet eigentlich von den klugen Köpfen der FAZ-Redaktion, dass sie einem oberflächlichen „Verdacht auf den ersten Blick“ mit tiefergehenden Blicken und Recherchen nachgehen.

Gehört Stefan Toepfer etwa zu einer neuen Generation von FAZ- Dummköpfen, die es mit dem redaktionellen Breitklopfen des anfänglichen Verdachts belassen, um ihr dünnes Skandalsüppchen aufköcheln zu können?

Leser Günter Schmidt meint zu dem Toepfer- Kommentar:
„Finden Sie es nicht überzogen, vor einer ordentlichen Klärung die Angelegenheit wie einen riesigen Skandal aufzumachen?
Aber man weiß ja, wer es geschrieben hat.
Herr Toepfer wird den erwarteten Rücktritt des Bischofs in die ‚große’ FAZ bringen!“

Leser Hendrik Jolie ergänzt;
„Seitdem Exz. Tebartz im Amt ist, hat Hw. Toepfer ihm den Kampf angesagt.
Dieses Mal ist es allerdings ein sehr kleines Karo.“

Gerhard Ley kommentiert:
„Es ist ein durchsichtiges Manöver, jemand als Plagiator oder ähnliches zu beschreiben und quasi an den Pranger zu stellen.
Man merkt die Absicht und ist verstimmt.“