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Bemerkungen

zur Enzyklika ´Fratelli tutti`

des Heiligen Vaters Papst Franziskus

über die Geschwisterlichkeit und die soziale Freundschaft

 

Dieser Beitrag richtet sich an diejenigen, die bereit sind, sich mit der Enzyklika „Fratelli tutti“ auseinanderzusetzen und zu einer schlüssigen Meinung, die nicht dem Zeitgeist unterliegt, kommen wollen.

Die Enzyklika ist so geschaffen, dass sie in erster Linie nicht die Orientierung an Gott, sondern diejenigen der Menschen vertritt.

Es ist ein gravierender Vorgang, wenn päpstliche Rundschreiben in abweichender Haltung und ihrem oftmaligen Widerspruch zur kirchlichen theologischen Lehre in die Gemeinden und in die Welt entlassen werden.

Die Klage eines Priesters erschüttert:

„Ich habe als Theologiestudent und als junger Priester das Hitlerregime mit seiner Gewissensnot und seinen Gefahren durchlebt. Ich habe den Krieg und die Nachkriegszeit mit ihren Nöten ausgekostet. Aber so schwer wie in den letzten Jahren ist mir der Glaube an die Göttlichkeit der Kirche noch nie geworden.( (gemeint ist ihr göttlicher Auftrag)) (Anm. Verf.). (Franz Maria Eich: ´Auf verlorenem Posten?` ,Christiana Verlag, Stein am Rhein, 1979

Die Enzyklika ´Fratelli tutti` hat den Präsidenten des Münchner Ifo-Institutes für Wirtschaftsforschung, Professor Clemens Fuest, wegen ihrer Marktkritik und deren wirtschaftlichen Aspekten enttäuscht. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier weit auseinander.

Noch ein anderer Ton, der befremdlich ist, durchzieht die gesamte päpstliche Verlautbarung. Es ist die Anlehnung an die freimaurerische Ideologie.

Greifen wir einige Punkte heraus:

-         Menscherechte, die nicht universal genug sind.
-         Wieder neu beginnen.
-         Der Nächste ohne Grenzen
-         Eine offene Welt denken und schaffen
-         Offene Gesellschaften, die alle integrieren.
-         Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. ((Das ist eine Übernahme der Parole der Französischen Revolution,
          deren Paradigmen und die der   sogenannten ´Aufklärung` wie die des Katechismus sind (Anmerkung des Verfassers) ))
-         Der universale Horizont
-         Rechte ohne Grenzen
-         Der gesellschaftliche Dialog auf eine neue Kultur hin.
-         Eine neue Kultur
-         Von der Wahrheit her neu beginnen.
-         Die Architektur und das Handwerk des Friedens.
-         Die Religionen im Dienst an der Geschwisterlichkeit in der Welt.
-         Universale Liebe zur Förderung der Menschen.

  


Dazu:

Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft kann und wird dann fruchten, wenn MT.6,33 beachtet und beherzigt wird:

„Suchet also zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit und dies wird euch dann gegeben!“

 

Manfred  Jacobs