Kommentar zu dem Artikel „Wahlmann Lehmann“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 3.3.2013    (19.03.2013)

 

Die begeisternde Vision von Kardinal Lehmann und seiner Gefolgschaft in der deutschen Amtskirche, insbesondere seines Sprachrohres Erzbischof Zollitsch, mit konstanter, medialer Schützenhilfe durch Daniel Deckers u.a. in der FAZ bleibt hoffentlich für die Weltkirche nur eine Illusion, dass die Kirche sich „tief mit der Moderne befassen müsse, wenn sie ernst genommen werden und ihrem Auftrag gerecht werden wolle“, so sein Grundsatz, bedeutet für ihn die Aufgabe von Essentials des katholischen Glaubens.

 

Erinnert sei hier nur an seine offene Konfrontation gegen Rom

-       zu Gunsten des Schwangerschaftsabbruches auf Beratungsschein

-       sein Antwortschreiben auf den „blauen Brief“ aus Rom

Die Lehmannkirche ist ja besonders in deutschsprachigen Ländern schon gut zu besichtigen:

-       Die heilige Messe ist zu einer Veranstaltung der Selbstinszenierung verkommen;

-       der Priester hat sich selbst zum Sozialarbeiter degradiert;

-       statt ernsthafter Glaubensunterweisung und Glaubenspraxis Banalitäten auf dem Niveau von Kaffeekränzchen und Beliebigkeit.

-        

Angesichts der ständigen Invektiven von Kardinal Lehmann gegen Papst Benedikt vermittels der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gelten seine Bemerkungen in dem Manier Hirtenbrief über die Wichtigkeit der „vertieften Einsicht und Vermittlung der Wahrheit des Glaubens“ wohl zuerst einmal für ihn selbst.

 

Prof. Dr. Med. Eberhard Gross, Hamburg