Quo Vadis-

Katholische Jugend- und Ministrantenarbeit?

 

 

Vorbemerkung:

 

Als Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst gewählt wurde und unter dem Namen

 

Papst Benedikt XVI.

 

sein Amt angetreten hatte, zeigte die  kirchliche und weltliche Presse großes Interesse an der Kindheit und Jugendzeit des jungen Joseph sowie an seiner  Berufung zum Priesteramt.

 

Was wurde uns mitgeteilt?

 

  1. der junge Joseph Ratzinger erhielt in seinem Elternhaus die Grundlagen für ein Leben aus dem christlichen Glauben;
  2. das vom Elternhaus geformte Glaubensleben ist durch Vorbildeigenschaften der Menschen aus dem Priester- und Ordensstand sowie Laien, die seinen Lebensweg begleiteten und mitformten, vertieft worden;
  3. die erworbene Liebe im Glaubensleben wurde durch das Erlernen und verantwortliche Mitwirken in der Heiligen Liturgie der Kirche vertieft und ausgeformt.

 

Nach Veröffentlichung dieser Berufungsgeschichte wurde von vielen älteren Priestern die Mitteilung gegeben, „ähnlich kann  mein Weg in der Berufung zum Priesteramt auch beschrieben werden“.

Wenn unsere Bischöfe über ihre eigene Berufung und den Weg beschreiben, wie die eigene Hinführung zum Priesteramt war, so wird diese ähnlich gewesen sein.

Heute fehlt diese Wegbegleitung für unsere katholische männliche Jugend. Diese traditionelle Möglichkeit der Berufung zum Priesteramt wurde durch das Elternhaus, die katholische Gemeinde und die kirchliche Pastoral  ersatzlos gestrichen – warum?

Ein neuer sinnvoller Ersatz für die Jugend- und Ministrantenpastoral  wurde nicht vorgestellt noch angeboten.  Eine mangelhafte Ministrantenarbeit, die Teil einer mangelhaften Jugendarbeit ist, fördert die pastorale Nachwuchsarbeit nicht. Sie ist die Grundlage für deren Zerstörung.

 

 

Berufungspastoral in der Katholischen Kirche nach 1970:

 

Die Jugendarbeit in der Kirche hat zu allen Zeiten für die  Berufung von jungen Menschen, von Knaben und Mädchen, einen unschätzbaren großen Wert geleistet.

Es ist bedauerlich, dass in der Kirche diese Hilfen ersatzlos abgebaut wurden. Der jetzt bestehende  Mangel führt dazu, dass viele Berufungen heute nicht mehr empfunden, erkannt und durchlebt werden, weil:

 

  1. die Hinführung zum Glauben durch das  Elternhaus unterbleibt. Die junge Eltern verfügen über kein oder nur noch über ein mangelhaftes Glaubenswissen. Die Ursachen für diesen Mangel wird im Thema Religionsunterricht und Gemeindepastoral aufgezeigt.

 

 

  1. der Religionsunterricht in den Schulen und die Pastoral in der Gemeindearbeit sollte an Inhalten des Katechismus der katholischen Kirche orientiert sein. Der katholische Glauben darf nicht - wie seit Jahren geschehen - nur als eine Möglichkeit in der Vielfalt von christlichen Überlegungen angeboten  werden.
  2. Die Jugendarbeit, in besonderer Weise die Ministrantenpastoral, bedarf einer gründlichen Überprüfung und Neuorientierung.   Bei der Erstellung der Arbeitshilfe „Ministranten- und Ministrantinnenpastoral“ am 24. Februar 1998   wurde in diesem Dokument bereits auf Fehlentwicklungen hingewiesen. Diese wurden nicht weiter überprüft. Es wurden geeignete Maßnahmen zur Behebung nicht ergriffen.

 

Um zu verhindern, dass im Fehlverhalten der Kirche noch mehr Schaden für; 

 

 

erwachst, muss in den  aufgezeigten Feldern eine tiefgreifende Veränderung in der Pastoralarbeit erfolgen.

Wir haben bereits unsere Gedankengänge an die Bischöfe mitgeteilt. Sowohl zum Thema Religionsunterricht und Gemeindekatechese, wie auch zur Jugendarbeit..

Mit diesem Schriftstück wollen wir die Ministrantenpastoral beleuchten, die der wichtigste Teil der männlichen, katholischen Jugendarbeit ist. Wir würden es begrüßen, wenn sich jeder einzelne Bischof in seinem Bistum durch eine sinnvolle Gestaltung der Ministrantenarbeit integriert in eine katholische Jugendarbeit für die priesterliche Nachwuchsarbeit einsetzt. Diese Nachwuchsarbeit gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben eines Bischof und nicht die Sonderpastoral für Homosexuelle, Feministen, Geschiedene und andere aus dem Rahmen der Kirche fallenden Gruppen.

 

Die heutige Ministrantenpastoral im Einfluss des Relativismus:

   

Als der Ministrantendienst noch zum Auftrag für Knaben und Jungmänner in der Kirche gehörte, haben die Priester in ihrer Vorbildeigenschaft die Knaben  und Jungmänner überzeugend angesprochen und für den verantwortlichen Dienst am Altar begeistert.

Der Ministrantendienst  forderte in der Zeit vor 1970 einen sehr großen Einsatz, so musste mehr gelernt werden als es heute notwendig ist. Die Vorbereitung für den neuzeitlichen Ministrantendienst stellt kaum noch eine Anforderungen an den jungen Menschen dar.

Die Knaben hatten mit Freude die Grundgebete in lateinischer wie auch in deutscher Sprache gelernt. Das Stufengebet, das Vater unser, das Gegrüßet seist du Maria und viele andere Gebete und Akklamationen.

So wurden auch die liturgischen Handlungsabläufe, die körperliche Haltungen bei Kniebeugen, Kreuzzeichen, beim Umgang mit dem Weihrauchfass und anderen Maßnahmen in der Liturgie erlernt und ständig eingeübt.

Nun wird die Ministrantenarbeit fast ausschließlich von Frauen geleitet und durch die Mädchen mehrheitlich übernommen.

Als Besucher der Heiligen Messe oder einer anderen Liturgie in der Kirche wird festgestellt, heute fehlen die Grundkenntnisse bei allen kleinen Dienstverrichtungen am Altar. Viele „MinistranTinnen“ können weder das Kreuzzeichen im Allgemeinen oder zum Evangelium, noch sind sie in der Lage  beim „Vater unser….“ in deutscher Sprache mitzubeten oder andere Akklamationen zu verrichten. Die Kniebeugen werden heute vielerorts von den MinistranTinnen und den leitenden PastoralassitentenTinnen oder -/referenTinnen mit dem linken Knie verrichtet. Häufig verrichten am Altar nur noch der Priester und der Diakon mit dem rechten Knie die Kniebeuge.

Als die Jungen geschult wurden, erfolgte dies durch ältere, männliche Ministranten oder erwachsene Ministranten  (der Oberministrant), im Auftrag des Herrn Kaplan,  des Herrn Pfarrer, oder durch die Priester selbst.  Die von den Ministranten immer richtig gemachten Körperhaltungen wurden in der Kirche, von den Nichtministranten, dies waren Jungen und Mädchen, richtig nachgemacht.

Dieser verantwortliche Ministrantendienst war in der  Vorbildung des religiösen Verhaltens, der nicht ministrierenden Jugend, vieler heranwachsenden Jungen und der Mädchen, zu einem unverzichtbaren Medium in der Schulung

In der heutigen Zeit, in der alles gleichgestellt ist, wird auf mädchenhafte Weise entgegen der priesterlichen Körperhaltung meist mit dem linken Knie die Kniebeuge gemacht. Die Ursache liegt darin, der Knicks der Mädchen aus früheren Zeiten, vor dem Lehrer, vor dem Herrn Pfarrer und anderen Persönlichkeiten wurde und wird immer noch richtig mit dem linken Knie gemacht. Mit dem linken Knie wurde, bereits in den frühen Zeiten, einer menschlichen Person, wie dem Herzog, dem König und dem Kaiser die Ehre erwiesen. Das rechte Knie war und ist verbindlich für alle für Gott reserviert.

Vor Gott hatte selbst  der Kaiser das rechte Knie beugen müssen und gebeugt. Wer die Tradition verliert, verliert auch den Sinn in der Lebenspraxis.

Wir müssen beobachten und stellen fest:

Die Jungen lassen sich nicht mehr zum Altardienst ansprechen. Dieser Dienst  wird heute vornehmlich nur noch vermehrt als Mädchendienst  gesehen, wahrgenommen und gewertet.

Ein großer Anteil von den Männern war in der eigenen Knaben- und Jugendzeit als Ministrant tätig. Für uns ist es unverständlich, dass die Bischöfe und Priester, die ja selbst Knaben und Jungmänner waren und mit Sicherheit die gleichen  Erfahrungen hatten und haben wie wir, diesen segensreichen Dienst  für die Kirche und für die Männer ohne zu erkennende Notwendigkeit aufgegeben haben. Der von den deutschen Bischöfen im anfänglichen Ungehorsam erzwungene neue Weg hat für den  aufgegebenen Nutzen der bisherigen Pastoral in  der Kirche keine neue Perspektive gegeben.

Bereits nach Einführung und Umgestaltung dieses Dienstes,  zum Dienst für die  Mädchen als  MinistranTin“ hat sich eine Schieflage gebildet. Dieser Zustand ist neben anderen einer der größten Ursachen in Verbindung mit vielen anderen Ursachen für das heutige Erkrankungsbild in Familie und Gesellschaft anzusehen.

Diese fehlerhafte Neuordnung hat die „Deutsche Bischofskonferenz“ dankenswerter Weise bereits zur Zeit der von ihr vorgenommenen Herausgabe der

 

Arbeitshilfe

Ministranten und Ministrantinnenpastoral

vom 24. Februar 1998

 

festgestellt und für die weitere Zukunft nachlesbar dokumentiert.

 

Unter;

Nr. 3 Kinder und Jugendliche als Ministrantinnen und Ministranten  (Situationsbeschreibung)

 

dokumentiert die Deutsche Bischofskonferenz in ihrer Arbeitshilfe diese Erkenntnis. Dies erfolgte bereits zu einer Zeit, als der Einsatz der Mädchen im Ministrantendienst noch vollständig im kirchlichen Ungehorsam gegenüber dem kirchlichem Lehramt stattfand, mit folgender Beurteilung:

.

„Der Ministrantendienst ist  heute nicht mehr nur eine Aufgabe für Jungen, sondern auch für Mädchen. In vielen Gemeinden ist der Anteil der Jungen und Mädchen seit einigen Jahren etwa gleich.

Nicht selten gibt es aber die Situation, dass der zahlenmäßige Anteil der Mädchen wächst, während der der Jungen schwindet.

 

Die  Deutsche Bischofskonferenz hat bereits die fehlerhaften Auswirkungen, dieser  falsch praktizierten  Handlungsweise erkannt und dennoch weiter am Irrweg festgehalten.

In einem geordneten Arbeits- und Planungsablauf stellt sich nun die Frage, warum der gestellte Auftrag,  „dieser Fehlentwicklung entgegenzutreten“  nicht nachgekommen wurde und auch bisher nicht nachgekommen  wird. 

Jede Handlungsweise, auch diese Handlungsverweigerung hat einen Grund und verfolgt die Umsetzung und Erreichung eines Zieles.  Die DBK schuldet es den Gläubigen mitzuteilen, welches Ziel durch die Handlungsverweigerung erreicht werden soll. Von großer Bedeutung für uns Gläubige ist natürlich, welchen Nutzen hat die von Jesus Christus gestiftete Kirche von diesem ursprünglichen erzwungenen Eigenweg und wo liegt der Segen für die Kirche und die Menschheit in diesem Ziel.

 

Wir Männer in den 60er Jahren, sind nun Väter und Großväter und können diese offenen Fragen nur wie folgt beantworten:

Wird die Psyche der Kinder und Jugendlichen betrachtet, so kann bei dieser nach Gender angestrebten Gleichstellung von Jungen und Mädchen nur dieses unbefriedigende Ergebnis  erwarten werden, die Jungen legen und müssen ihre Dienstbereitschaft niederlegen. Die Entwicklung der Jungen und Mädchen verläuft  nach einem einheitlichen Schema, dieses hat folgenden  Ablauf;

 

  1. die heranwachsenden jungen Menschen müssen die eigene Persönlichkeit erkennen und finden, sowie deren Verantwortung für das Allgemeinwesen erkennen und annehmen;
  2. nach Wahrnehmung und Erkennen der eigenen Persönlichkeit kommt die Zeit der Pubertät. Die Geschlechter nehmen sich nun gegenseitig bewusst wahr und versuchen Gemeinsamkeiten zu finden und zu entwickeln;
  3. nun folgt die Zeit des Erwachsenwerdens und Erwachsenseins, im Beruf in Familie und Gesellschaft. Von Person zu Person werden die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt. Der Mensch entwickelt seine Lebensform, wie Ehe oder ehelos usw. und setzt dies gezielt um.

 

In der vorpubertären Zeit  grenzen sich die Jungen von den Mädchen ab und umgekehrt natürlich die Mädchen von den Jungen. Die Gespräche sind so geformt und geben das Bild, als lehnten die Jungen die Mädchen ab und umgekehrt. So werden die Handlungen der Mädchen, als typisch Mädchen oder umgekehrt  bewertet. Die Jungen wollen richtige Männer sein und versuchen dies spielerisch nachzuahmen. In diesem Alter tritt auch das Schamgefühl auf, Kinder zeigen plötzlich gegenüber den Eltern ein schamhaftes Verhalten. In diesem Alter reifen die Jungen in einer männlichen Entwicklung,  die Mädchen in der weiblichen Entwicklung. Sie treten nun als männliche oder weibliche Jugend auf.

In diesem Alterkreislauf  liegt auch das Eintrittsalter ( ca. 3. Schuljahr ) für den Dienst als Ministrant. Da in diesem Alter die Mädchen den Jungen in der Entwicklung  im Voraus sind, haben die Jungen, hinsichtlich ihres Auftretens  gegenüber den Mädchen einige Nachteile. Die Jungen grenzen sich nun von den Mädchen ab, sie empfinden durch die Gleichbehandlung  den Altardienst als reine Angelegenheit und Aufgabe der Mädchen.  Dies liegt auch in der ausgesprochenen weiblichen Vorbildeigenschaft im heute üblichen Altardienst bis hin zum Lektor, Kommunionhelfer usw. Die Jungen erleben nun in der Entwicklung alles was mit Kirche zu tun hat fast ausschließlich als weibliche Angelegenheit.

Die Mädchen empfinden den Altardienst  zu Beginn als weiblich sehr attraktiv, sie können darstellerisch erstmalig (zum Nachteil der Liturgie sehr eigenmächtig) öffentlich auftreten und erfahren Bewunderung durch das Publikum. Dies hat bei Mädchen aber nur für kurze Zeit ein Reiz. Mit zunehmendem Alter der Pubertät empfinden viele Mädchen den Applaus in Tanzgruppen und Formationen angenehmer als den Dienst am Altar. So stehen die Mädchen heute nicht solange für den Altardienst bereit,  wie dies vor 1970  die Jungen und jungen Männer getan  haben. Ferner erkennen die Mädchen, dass sie eigentlich in dieser Tätigkeit dem Vorbild  ( Pfarrer ) nicht nacheifern können. Auch die MinistrantInnen sagen in der aktiven Zeit, sie wollen Priester werden, wie dies bei den Jungen früher auch der Fall war. Viele Mädchen sind auch nach dieser Zeit von der Kirche enttäuscht, da sie nun sagen für die einfachen Arbeiten seien sie gut genug, aber Priester dürften sie nicht werden.

 

Durch den in die Heilige Mutter Kirche eingedrungenen Ungehorsam gegen die Anweisungen des obersten Lehramtes, aus der Gedankenwelt des  Feminismus, der zerstörerischen Gender – Philosophie und der  nicht verständlichen Toleranz und Unterstützung durch die deutschen Bischöfe trat eine Schieflage im  kirchlichen Glaubensleben und in der pastoralen Praxis der Kirche ein.

Dieses pastorale Fehlverhalten führt im kirchlichen Umfeld zu folgenden zerstörerischen Wirkungen, die vom Feminismus in die Kirche und Welt getragene Kampfesform unter den Geschlechtern verursacht:

 

Unsere Bischöfe können bei genauer Betrachtung feststellen  und erkennen; „die Geister die ich rief, werde ich nicht mehr los.“ Von besonderer Wichtigkeit ist, dass die Bischöfe in ihrer gesamten Personalpolitik zur Wahrhaftigkeit zurück finden müssen  und Wege der Wahrheit zu gehen haben. Nicht die Bischöfe bilden die Kirche, diese wurde uns vom Hohenpriester Jesus Christus gestiftet und geschenkt. Durch den Heiligen Geist erhält er seine Kirche am Leben und führt die irdische Kirche zur Vollendung in der himmlischen Kirche.

 

Unsere Bischöfe können und müssten auf den Geist unseres Herrn und Erlösers, dem ewigen Hohenpriester Jesus Christus, hören und sich von ihm führen lassen, dann werden die Berufungen wieder hörbar  und die Kirche erhält wieder Priester. Wird  aber durch unsere Bischöfe die Machereigenschaft weiter betrieben, dann tragen sie in erheblichen Umfang zur Zerstörung des kirchlichen Glaubenslebens bei.

 

Unsere Aufgabe - und vornehmlich die der Bischöfe -  ist es, die uns von Jesus Christus geschenkten Heilmittel, sein Wort und die Heiligen Sakramente nicht eigenmächtig dem Zeitgeist anzupassen, sondern diese zu schützen. Die uns geschenkten Heil- und Gnadenmittel der Kirche durch die Wirren der Zeit zu tragen, für die nachfolgenden Generationen erhalten und allen Menschen guten Willens diese zu eröffnen und zu schenken. Dies ist die dringendste Aufgabe.

 

Zusammenfassung:

 

Der allmächtige Gott, die allerheiligste Dreifaltigkeit beruft zu allen Zeiten Männer und Frauen in den Dienst als Ordenschrist, und Männer zusätzlich in den priesterlichen Dienst. Es liegt an uns und besonders an unseren Bischöfen und Priestern den kirchlichen Nährboden so zu gestalten, dass der von Gott ausgestreute Samen der Berufungen aufgehen kann.

 

Die Heilige Mutter Kirche hatte durch die geeignete Pastoral wie diese angeboten wurde, für Jungen den Ministrantendienst, der natürlich nicht von jedem angenommen wurde, eine sehr große Hilfe, die für die Familien und Gesellschaft segensreich war und ist. So wurde ein segenreiches Wirken für Väter und auch für Mütter ermöglicht. 

Bei einem guten Nährboden bilden und entwickeln sich Familien, in denen sich Töchter und Söhne für die Ordensberufung orientieren lassen. In diesen Familien war und ist das Heranwachsen von Söhnen für den Priesternachwuchs möglich..

 

Die Rekrutierung für den Priester- und Ordensnachwuchs war möglich, so auch  in den für die Kirche sehr schweren Zeiten,

der Reformation und den folgenden Zeiten der politischen Bekämpfung der Heiligen Katholischen Kirche:

 

Wenn  unsere Bischöfe wieder vermehrt vom Geist des Evangeliums und der reichen Erfahrung der kirchlichen Tradition getragen, ihren Dienst als Hirten, Lehrer und Priester verrichten, dann erhalten die Familien, die Gesellschaft und selbstverständlich unsere Heilige Mutter Kirche wieder gläubige Menschen als Ordenschristen und als Teilhabende am Weihesakrament, die Priester. 

Dann wird der störende Kampf der Geschlechter untereinander, mit der Gender – Theorie dem kirchlichen Umfeld keinen Schaden mehr werden lassen. So wird die Kirche wieder zum Segen für die Menschen und die ganze Welt.

 

Wir dürfen den Boden, auf dem die Berufungen wachsen, nicht weiter zerstören.  Der von uns und in der Kirche gelebte Glaube in Wahrheit und Tradition bildet den notwendigen Nährboden für unseren Priester- und Ordensnachwuchs. Wir Gläubige müssen mehr und mehr für unsere Bischöfe beten, damit das Wort Gottes und die heilsnotwendigen Heiligen Sakramente  im katholischen Sinn verwaltet und zu unserem Heil gespendet werden.

 

Nur die sinnvolle und ehrliche Ministrantenpastoral als wichtigster Teil  in der katholischen Jugendarbeit,

wird zur  wesentlichen Hilfe in der Unterstützung der kirchlichen Berufungspastoral

für den Priester- und Ordensnachwuchs,

und für die Familienpastoral

in der

einen heiligen und katholischen Kirche sein und werden!

 

 

 

 

Der Arbeitskreis für Katholiken im Raum Frankfurt / Main

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