AGGIORNAMENTO – FRÜCHTE                                                   (24.8.2015)

                               der Anpassung an die Welt

 

Was ist wahr? „Ein neuer Frühling der Kirche!“: Johannes XXIII. ?

Oder: „Das II. Vatikanum ist das Stalingrad der kath. Kirche! “:

Beurteilung von Professor, Protonotar und Kirchenrechtler Georg May?  

Der Gründer der Vereinigung für Papst und Kirche, Professor

Dr. Walter Hoeres und besorgte Katholiken, die den Konzils-

euphorikern ins Gewissen reden wollten, wurden  als „Schwarzseher

und Unglückspropheten“ lächerlich gemacht.

 

Nun könnte man salopp formulieren: „Heute haben wir den Salat“.

Die zu Zeiten der Konzilsväter „hochgepriesene Welt“ (1962) ist

immer gottloser, lästerlicher, schamloser geworden und  setzt 

heute,  2015,  durch ihren weiteren FORTschritt allem noch die

„Krone auf“ durch Genderdiktatur der UNO, Sexualisierung in

jeder Form, mag sie auch noch so PERVERS sein, gnadenlose

Abschlachtung der Menschenkinder im Mutterleib – gleichfalls

UNO-betrieben und propagiert. Die christliche Kultur gibt es

nicht mehr. Die heutige Kunst fordert das „Recht auf Blasphemie.

 

Wollen sich Menschen – nicht wenige sind verzweifelt und selbst-

mordgefährdet – in die Gegenwart Gottes flüchten, finden sie

verschlossene Kirchentüren, die vormals, auch tagsüber immer für

Beter geöffnet waren. Wo ist heute für den NOM der Tabernakel

geblieben?, der vormals in der Mitte des Altares bei der Tridenti-

nischen heiligen Messe zu finden war.

Heute, wenn man nachhaltig sucht, findet man ein „Sakraments-

häuschen“ irgendwo in einer dafür vorgesehenen Ecke oder seitlich

vom Neutisch, abgedrängt stehend, eben „weg vom Altar“.

Niemand macht dort mehr eine Kniebeuge, denn – es hat sich

heimlich herumgesprochen, was vor Jahren Dompfarrer von

Oppenkowsky auf einen Flyer für Touristen des Hamburger

Mariendoms drucken ließ: „Dort werden ‚Brotreste’ aufbewahrt“.

„In der Stiftshütte weilte die Gegenwart Gottes inmitten seines

 Volkes in der Wüste“ – Zitat aus 2.Mose 24.

 

Aber die Kirche?

Die Kirche wird doch….muß doch…..weiter bestehen.

Die „Pforten der Hölle“ werden sie nicht….

Wie ist aber zu deuten, was Paul VI. von sich gab: „Der Rauch

SATANS ist in der Kirche….“  - War das nun „unfehlbar“ gesprochen

oder nur ein momentaner SCHRECKEN in Rom ??

 

SATANS „Helfeshelfer“ erteilen katholischen Kindern „Religions-

unterricht“.  – „Dies Buch lernt uns den Zweifel !“ sagte in kindlicher

Ratlosigkeit ein Meßdienerfreund unseres Sohnes Matthias vor

Jahren. Gemeint war das Religionsbuch „EXODUS“.

 

Bei der sogenannten Kommunionsfeier steht ein ALDI-BROT

von einer Kommuniontischhelfermutter auf dem NOM-„Altar“

(Bild aus der Presse). Der Macher, pardon Priester, umringt von

Kindern mit ihren Kuscheltieren, die nun etwas SEHEN sollen,

was vielleicht wenigstens halb so spannend ist wie SESAM-Straße

 

und….sehen…  N I C H T S  - Vielleicht haben sie deshalb ja erlaubt

bekommen, ihr Kuscheltier mitzubringen – für alle Fälle.

 

Firmvorbereitung muß schon lange geil und sportiv sein bzw. kreativ

um die allzeit lauernde gähnende Langeweile zu ertragen.

Aber, was sein muß, muß sein als Mühe für die Firmgeschenke in

pecuniar von der ganzen Verwandtschaft, die sich zu diesem Anlaß,

wie man weiß, nicht lumpen lässt. Da kommt endlich Freude auf.

Die vormalige Aufforderung des Bischofs: „Seid von nun an Soldaten

Christi im Glaubenskampf – mit dem symbolischen Backenstreich –

ist natürlich nicht mehr „modern“.

Das war gestern, früher.  H e u t e   ist Party angesagt und mystisch

Multireligiöses.  All we need is love! 

 

Ehevorbereitung? Warum das denn?, wenn man schon jahrelang

„Ehe praktiziert“ hat? Der Zölibatär soll doch seine „Weisheiten“

für sich behalten und die Homos zur Verantwortung bringen, damit

auch sie hinkünftig den kirchlichen Segen erhalten können, wie

bereits bei den Protestanten problemlos praktiziert.

 

Herr Bischof von Fulda, Heinz Josef Algermissen, warum beklagen

Sie nicht diese Zustände? sondern bejammern nur die hohe Zahl

der Kirchenaustritte ? Freilich sind hier beachtliche Summen im

Spiel und keine unsichtbaren, sogenannten unsterblichen Seelen,

um die man sich nicht mehr sorgen muß… als Seelsorger… wie früher,

denn heute kommen sie sowieso alle in den Himmel, weil „Gott“

nach dem II. Vatikanum - angeblich „toleranter“ geworden ist mit der

vollen  Ladung  Barmherzigkeit“ von Neupapst Franziskus!! Und

deshalb die hurtigen Papstberater Kardinal Marx, Kurienkardinal

Kasper und viele Gleichgesinnte, die Hölle für den modernen

Menschen problemlos  abgeschafft haben!, egal, was Jesus Christus

 dazu in der HEILIGEN SCHRIFT warnend gesagt hat. –

 

Bei dieser antichristlichen, antikatholischen Sachlage sollten die

neuen Schäfchen, pardon, die Katholiken des 21. Jahrhunderts

nach wie vor für etwas bezahlen, was ihnen längst klammheimlich

weggenommen bzw. gestohlen worden ist? Meine Großmutter, eine

fromme Katholikin, Mutter von 12 Kindern, Fahnenträgerin des

Müttervereins bei der Prozession ihrer geliebten Kirche des heiligen

Hippolytus. Was hätte sie wohl zu der mit einem „ernsten Lächeln“

vorgetragenen Bemerkung von Papst Franziskus von der Karnickel-

Vermehrung gedacht? Auf ihrem Sterbebett sagte sie mir:

 „Die Kirche wird jetzt „renoviert“. Das gefällt mir gar nicht. Alles

kommt raus. Alles wird anders. –

Tausende treten aus der Kirche aus. Ist  d a s  nicht irgendwie zu

verstehen, Herr Bischof?, Nachfolger von Erzbischof Johannes

Dyba, von dem nicht wenige munkeln, dass er vielleicht  „gestorben worden“

ist ? – „Er war  u n b e q u e m“, hieß es, ließ für die vielen im

Mutterleib abgeschlachteten  Ungeborenen die Kirchenglocken des

Fuldaer Doms läuten, als die anderen Bischöfe noch die Tötungs-

passierscheine ausstellten. Er hatte für die schamlosen Homo-

aufmärsche in den Städten das WORT GOTTES parat und scheute

sich nicht, es zu zitieren,  weshalb ihm bei der Bischofskonferenz

verächtlich der einsame „Katzentisch“  als persona non grata

zugewiesen wurde.

Im Gegensatz zu seinen Kollegen im Bischofsamt ist er ein eifriger

Seelsorger gewesen. Ein vorkonziliarer „Dinosaurier“ eben, den man

gerne loswerden wollte.

Viele Katholiken haben Petitionen unterschrieben, um in Rom den

Heiligsprechungsprozeß in Gang zu bringen für diesen würdigen

Nachfolger des heiligen Bonifatius von Fulda, den großen Missionar

Deutschlands und Märtyrer.

Bei Neupapst Franziskus werden sie lange warten müssen. Der

hat es nicht mit der Seelsorge, sondern mit dem Umweltschutz

und der Klima-Erwärmung. Im Verein mit Al Gore – New Age-

Frontmann – und der UNO will er den Planeten bzw. die Welt retten.

Ein großes Vorhaben, das wir mit diesen Worten bisher nur von

JESUS CHRISTUS gehört haben.

 

Aber anscheinend hat D E R heute nichts mehr zu sagen.

 

Christus vincit !  Christus regnat ! Christus imperat ! Amen. 

 

geschrieben nach der Lektüre “Das Drama hinter der Statistik”

von Markus Reder in „Die Tagespost“ vom 1. August, Seite 5

Interview mit Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda zum

Thema Kirchenaustritte -

 

 

Christel Anna Koppehele

Am Tage Maria Himmelfahrt 15.8.2015