Prophetische Warnung vom 16.06.1985

von Erzbischof Dr. Dr. Johannes Dyba aus Fulda

Dr. Dr. Johannes Dyba, der Erzbischof des aktuellen Tagungsortes der DBK, Fulda, warnte am 16.06.1985 prophetisch vor der Entwicklung einer anderen Kirche oder – wie er es nannte - einer  Ersatzkirche. Der Text hat heute bei Beobachtung der aktuellen Entwicklung der Kirche in den deutschen Diözesen eine höchste Aktualität. Er waren prophetische Worte für die deutsche Kirche, die leider bisher unbeachtet blieben.

Erzbischof Dr. Dr. Dyba warnte vor der Gefahr eines „Allzu- menschlich –machen – Wollens“ der Kirche mit folgenden Worten: Dies führe 

·         Zu einer „Kirche ohne Sünden und ohne Sakramente.

·         Es würden keine Sünden mehr vergeben, sondern nur noch Schwächen, die Verständnis brauchten.“

Und, wenn wir näher hinsehen in welche Richtung sich diese Entwicklung, die ja von vielen als Fortschritt angepriesen oder doch wenigstens als Notlösung empfohlen wird, dann sehen wir; „Sie führt zu einer Kirche des Ersatzes“.

In einer solchen Kirche gebe es

·         statt Priestern, Pastoralangestellte

·         statt Beichten, Bußandachten,

·         statt Katechese, problemorientierten Religionsunterricht.

·         Gebete würden durch Diskussion,

·         Gelübde durch Tarifverträge ersetzt.

·         Statt Treue, die sich binde, gebe es Beliebigkeit,

·         statt der Familien, die Generationen gründe, gebe es partnerschaftliche Beziehungen, die vom Winde verweht würden.

·         Statt des Wahren, Echten, Großen, Göttlichen, so Dyba, gibt es menschlich machbaren Ersatz.

·         Statt unbezahlbarer Opfer gibt es bezahlbare Leistungen.

Eine solche Kirche ist aber ist nicht mehr die Kirche Christi!!!   

Erzbischof Dr. Dr. Dyba hat diese Entwicklung vorausgesehen. Damals, wie heute will keiner seiner Mitbischöfe verstehen, dass die Kirche nicht mehr die Kirche Christi ist, sondern ein von Menschen gemachtes Konstrukt.

Für den Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt

 

Dr. Dieter Fasen                                         Frau Gabriele Freudenberger

Katholikenkreis@gmx.de                                  Katholikenkreis@gmx.de