(19.9.2017)

Unaufhaltsam schreitet die Zerstörung der katholischen Kirche fort. Sie ist nicht mehr zu übersehen. Die vorliegende Abhandlung von Professor Dr. med. Gross aus Hamburg verdeutlicht dies für alle Gläubigen und Nichtgläubigen in treffender Klarheit.

Die Zerstörung des sakralen Raumes – wie sich die Amtskirche mit dem geistigen und  materiellen Bildersturm der Welt  prostituiert und die Welt sich der Kirchen bemächtigt.

Niemand täusche euch auf irgendeine Weise. Denn zuerst kommt die Apostasie und wird der Mensch der Anomie, der Sohn der Zerstörung, geoffenbart,  der sich widersetzt und über alles erhebt, was Gott genannt wird oder Gegenstand der Verehrung ist, bis er sich als Gott ausgebend im Tempel Gottes sitzt. 2 Thess 2, 3 – 4

 

Sind die Kirchen eigentlich noch Stätten des Gebets und der Anbetung? Gibt es noch  die Atmosphäre der  Andacht, die heilige Stille, den leisen Schauer, das  Ergriffensein von   der Gegenwart Christi, dessen Zeichen sich der Gläubige mit der Geste der  Verehrung nähert? Gibt es überhaupt noch den Raum des Sakralen? Dem Besucher einer beliebigen „amtskirchlichen Kirche“ wird solches kaum widerfahren. Er wird sicher auch nur selten eine Geste der Verehrung wie  eine Kniebeuge sehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob er in eine „moderne“ Kirche geht, eine in der Nachkriegszeit gebaute Kirche wie St. Bernhard im Hamburger Norden oder in eine ältere, wie  der am Ende des 19. Jahrhunderts im neuromanischen  Stil errichtete Hamburger Mariendom. 

    Was den modernen Kirchen fehlt, eine äußere Architektur, deren Stilelemente christliche Symbole sind oder diese zitieren, haben die alten Kirchen zwar noch. Sie  sind ein Symbol des Himmels, wenn auch nicht jede in der vollendeten Form der gotischen Kathedrale. Ihre  Architektur verweist auf den Sehnsuchtsort und will dem Besucher das Versprechen einlösen, einen Raum zu betreten, der mit den alltäglichen Beschäftigungen und Geschäften, der Betriebsamkeit und der Unterhaltung, der Ausbildung und des Erwerbs nichts zu tun hat. Sie verspricht gleichsam eine „himmlische Gegenwelt“, ein Gotteshaus im eigentlichen Sinn.  Doch dieses Versprechen wird heute kaum mehr eingelöst, in der Regel ist es eine Täuschung.   

    Denn die innere Architektur dieser Kirchen unterscheidet sich in ihren Elementen nicht von denen der modernen Kirchen: ein regelrechter Bildersturm, mitunter blindwütig und ohne Rücksicht auf die künstlerische Gestaltung hat diese älteren Kirchen entkernt und ihre innere Harmonie zerbrochen. Das Ergebnis ist  die Funktionalität eines bloßen Versammlungsraumes mit Stilelementen einer Symbolik, die eigentlich keine christliche mehr sein will, ist sie doch in ihrem Ausdruck stark reduziert, undeutlich, missverständlich oder mitunter ohne jeden christlichen Bezug und diesen Bezug vielfach leugnend.  Es ist eine Pointe in der Geschichte des Glaubensabfalls in Deutschland, dass   die Kirche sich  gerade durch ihren  Reichtum keine Zurückhaltung  auferlegen musste,  nicht nur  ihre geistige religiöse Substanz der Beliebigkeit preiszugeben, sondern auch manche  Kirchen, wahre sakrale Kunstwerke, unter dem Etikett der Modernisierung mit besonderem Eifer zu beschädigen, schlimmstenfalls sogar zu zerstören.

 

     Altar und Tabernakel sind  dissoziiert und disloziert. Der Tabernakel ist nicht nur vom Altar getrennt, sondern auch räumlich marginalisiert und so aus dem Blick der Gläubigen genommen. Er ist so zu einem bloßen Aufbewahrungsort geworden, der überall sein kann und der sich damit als eine sichtbare Verneinung der Realpräsenz präsentiert.

    Der Volksaltar stellt  den größten und folgenschwersten Bruch mit der inneren Architektur des sakralen Raumes dar. In Kirchen mit Apsis und Hochaltar ist dieser Volksaltar nicht nur von der inneren Harmonie her ein Stein des Anstoßes, er schafft auch mit dem „überflüssigen Hochaltar in der Apsis“ eine kultische Leerstelle. Diese auszufüllen oder im eigentlichen Wortsinn zu besetzen  muss  naturgemäß, da immer unangemessen, ins Leere gehen.

Im Volksaltar fokussieren sich gleichsam  wesentliche Aspekte der Theologie der Neuen Kirche: der Altar ist zu einem einfachen großen Tisch geworden, ganz im protestantischen Sinn umgewidmet zu einem Mahltisch[1], um den man sich, der Bedeutung des Wortes folgend, zu einem Mahl versammelt, was nicht nur in der Konzelebration seinen Ausdruck findet, die kürzlich  von Rom  als reguläre Kultform verordnet wurde, wenn mehrere Priester die Hl. Messe feiern wollen, sondern auch in der häufigen Praxis, vor der Kommunion  „einiges  Volk“ um den Mahltisch zu versammeln. Das Volk hat so nicht nur symbolisch die Rolle eines Mitregisseurs übernommen, sondern bestimmt auch handfest als Kommunionhelfer die Geschehnisse am Mahltisch mit. Diese Rollenvermischung von Laien und Priestern ist beabsichtigt im Sinne des allgemeinen Priestertums mit dem letztendlichen Ziel das Weihepriestertum zu beseitigen. Die Wortgottesdienste ersetzen zuweilen  schon die Hl. Messe am Sonntag.

     An einem solchen Tisch mit dem Blick zum Volk das Mysterium zu vergegenwärtigen, das  Kreuzesopfer Christi auf unblutige Weise zu wiederholen, ist eine Entmystifizierung und schlimmer noch, eine Banalisierung. Der Priester gibt das Mysterium der Öffentlichkeit preis und konterkariert es so. In dieser kultischen Praxis kann der Glaube an die Realpräsenz keinen Platz mehr haben, wie mitunter moderne Priester auch ihren Unglauben an diese offenbaren. Eigenmächtige Veränderungen des Kanon und die übliche Verfälschung der Wandlungsworte, die Handkommunion, Kommunionhelfer, der Kommunionempfang nahezu aller Gottesdienstbesucher und die Praxis jedem nach dessen Gusto die Hostie auszuhändigen sind sichtbarer Ausdruck dieser Theologie der Neuen Kirche:  Alles ist nur Symbolik, auch das Altarsakrament.

 

    Der Priester am Volksaltar versus populum ist gezwungen sich selbst zu inszenieren, auch wenn er es nicht wollte. Der Novus ordo, der ohne Volksaltar versus populum nicht „funktioniert“ hat zwei  schwerwiegende Konsequenzen: eine religionssoziologische: Jede ernstzunehmende religiöse Kulthandlung hat ihre eigene Sprache, ihren eigenen Raum und ihre eigene Zeit. Mit dem gewollten Verschwinden  der  Kultsprache  Latein wird dem Kult, hier der Hl. Messe, als heiliges Spiel zu Ehre Gottes, in dem jeder seinen unverrückbaren Platz hat,  das sprachliche Herausgehoben - Sein aus dem Alltag genommen. Der Novus ordo   ist somit auch eine Profanierung  des Kultes, indem er sich dem Gewöhnlichen  anbiedert und es in sich  aufnimmt. Wenn als Argumente für den Novus ordo der „reichere Tisch“ des Wortes,  die bessere Nachvollziehbarkeit der Riten und die Konzentration auf das Wesentliche der Liturgie angeführt werden, wie kürzlich von einem Theologen, dann wird der Sinn dieses heiligen Spiels nicht verstanden und man kann  nur fragen, was man  denn für überflüssig halten würde, z. B. die acht der neun Anrufungen Kyrie eleison und Christe eleison, und warum ein Mysterium, das rituell vergegenwärtigt wird, nachvollziehbar sein muss und  verstanden werden muss und ob es überhaupt begriffen werden kann. 

 

    Das Versus Populum  impliziert ein Aversus Deum, eine Abwendung von Gott als zweite Konsequenz: Der Priester versteht sich nicht mehr als Mittler zwischen Gott und dem gläubigen Volk, sondern ist dem Volk zugewandt als Vorsteher einer Mahlfeier. Die Bezeichnung Volksaltar offenbart diese moderne Funktion des Priesters ganz unverhohlen: Es geht um das Volk, um sein materielles und seelisches Wohlergehen, nicht um das Seelenheil, Am deutlichsten wird diese Sorge in den Fürbitten artikuliert: Es wird nie um das ewige Heil, sondern immer um ganz irdische Dinge wie z. B. Frieden  und Gesundheit gebetet. Zum Wohlergehen gehört auch die seelische Befindlichkeit ganz im Sinne des guten Gewissens, eines  Gewissens, das als  letzte Instanz über dem Lehramt steht, wie von Rom in der Zeitung  La Republica[2] verkündet wurde. Was könnte die seelische Befindlichkeit mehr stören als Sünde und Schuld, Busse und Opfer, Verdammnis und Hölle, allesamt Worte,  die als Unworte aus dem Wortschatz der Neuen Kirche gestrichen wurden.  So hat die Beichte bestenfalls noch eine Bedeutung als Psychotherapie. Die Kirche berücksichtigt diese nichtsakramentale Bedeutung mit dem Wort  Beichtgespräch.

   Spielen sich  diese Zerstörungen des sakralen Raumes und ihre Folgen vor aller Augen ab und sind ihre Instrumente bekannt, so gibt es eine weitere Zerstörung, deren Instrumente  wohlmöglich ein noch größeres Zerstörungspotential haben, weil sie geräuschlos und schleichend wirken und sich zunächst in einem  eher gesellschaftlich positiven  Kontext präsentieren: Einmal  die Kirche als bedeutender Kulturträger, dann als  sinnstiftende Institution, die ihr Potential mit modernem Marketing an die Öffentlichkeit bringen soll und drittens die Kirche als Teil des politischen Systems.

 

    Die Kirchenmusik hat sich weitgehend  ihrer eigenen  Wurzeln entledigt. Dass sie  genuin ein Bestandteil eines religiösen  Kultes ist, wird allgemein nicht mehr wahrgenommen. Denn

sie wird gleichsam als säkulare Musik, von ihrer religiösen Substanz abgelöst, dargeboten. Dieser Prozess ist an sich nicht ungewöhnlich, da die Musik ihren Eigenwert auch ohne religiösen Unterbau behält. So findet diese religiös neutralisierte Musik gerade in einer religiös unmusikalischen Gesellschaft ihre Zuhörerschaft, da sie sich ohne das „religiöse Störpotential“  präsentiert. Nur kommt die Aufführungspraxis nicht ganz ohne christliches Substrat aus. Sie kann vielfach nicht auf die Kirchen als die eigentlich originären Aufführungsorte verzichten. Die Kirchen fungieren hier – da steht die katholische der protestantischen in nichts nach – als Träger einer gehobenen Musikkultur und stellen ihre Kirchen als Konzertsäle zur Verfügung, so auch den Hamburger Mariendom. Eintrittsgeld, Applaus und Unterhaltung der Konzertbesucher  sind untrügliche Zeichen, dass die Kirche vom Konzertbesucher nicht mehr als Sakralraum wahrgenommen wird. Dass im Dom  auch Konzerte stattfinden aus  Anlass eines Geburtstages  des Domorganisten oder mittlerweile Musik aufgeführt wird ohne jeden religiösen Bezug wie in St. Bernhard  unter der Ankündigung  „Sommerserenade“ zeigt darüber hinaus, dass auch hier die Zerstörung des Sakralraumes von der katholischen Kirche selbst eifrig betrieben wird. Offenkundig sind derzeit schon manche Dämme gebrochen wie eine Aufführung eines Balletttanzes im Osnabrücker Dom mit dem Titel Tanzen ist Beten belegt[3].

     Dass die Kirchen  als sinnstiftende Institutionen sich heute derselben Methoden bedienen wie andere Großorganisationen, um  ihre  Sinnstiftung der Allgemeinheit ins Gedächtnis zu rufen, überrascht nicht, sind ihre Anliegen doch ähnlich denen der etablierten Parteien: soziale Gerechtigkeit,  Umweltschutz  unter der religiös aufgeladenen Sentenz Bewahrung der Schöpfung und Solidarität durch die religiös grundierten caritativen Aktivitäten. Da sich große Teile der Kirche in ihrem Selbstverständnis relativieren und sich nur noch als religionssoziologische Größe verstehen, zerbröselt das Fundament, aus dem diese soziologische Größe abgeleitet ist: der Glaube, gegründet auf dem Evangelium und dem Lehramt. Wird die  Religionsgemeinschaft nur wegen ihres Kollateralnutzens für die Gesellschaft in Anspruch genommen, hat sie prinzipiell eine prekäre, also gefährdete Existenz wie jede andere Organisation. So buhlt die Kirche mit  Nacht der Kirchen, Licht und Toninstallationen, diversen Veranstaltungen vom Theater bis zum banalen Klamauk um Aufmerksamkeit und glaubt schon allein mit  der Bezeichnung Event ihre Attraktivität zu heben. Dabei agiert sie so auf derselben Ebene wie andere gesellschaftliche Institutionen und im Wettbewerb mit diesen und steigt so herab zu einer Stufe, auf der sie mit lärmender  Werbung ihren genuinen Auftrag verrät.  Sie verhökert damit den letzten Rest ihres Sacrum und macht aus ihm ein Objekt der Unterhaltung und zuweilen einen quasi voyeuristischen Gegenstand. Der Relativismus und das Sacrum sind eben nicht kompatibel, der Relativismus verlangt geradezu die Zerstörung des Sacrum.

 

     So nagt der Relativismus unablässig weiter am Gerüst der Glaubensüberzeugungen. Sie werden von der Kirche selbst  ins Vage und in Frage gestellt und werden so zu bloßen Meinungen. So hört man von den Bischöfen mit wenigen Ausnahmen keine auf dem Lehramt beruhende klare Aussagen zum Zölibat, der Frauenordination, der Genderideologie und der Abtreibung. Das Koordinatensystem der Überzeugungen ist selbst in Bewegung geraten. Die Barmherzigkeit als pastorales Paradigma hält es in Bewegung. Mit seiner Hilfe  wird jeder,  der es in  Frage stellt, intellektuell unredlich als unbarmherzig diffamiert. Amoris laetitia ist gleichsam die Chiffre des Paradigmenwechsels und zugleich die praktische Anleitung zu seinem Vollzug, der nicht bei der Ehemoral aufhören wird.

      Während die Amtskirche in den Glaubensüberzeugungen nicht mehr für Klarheit und Verbindlichkeit steht, zeigt sie in den relevanten politischen Feldern wie z. B. europäische Union, Migranten – und Asylproblematik, Umwelt - und Energiepolitik und militärische Interventionen  eine geradezu feste Haltung im Schulterschluss mit den etablierten Parteien. Die Zuständigkeiten von Kirche und Parteienstaat erscheinen vertauscht. Die Dinge sind gleichsam auf den Kopf gestellt: in ihrem genuinen „Reich“ regiert nicht mehr das Evangelium und das Lehramt, sondern die Welt, wenn auch nicht offen legalistisch. Die Kirche  präsentiert sich dagegen als Teil des politischen Systems und versteht sich in ihm als systemrelevant und wird auch so wahrgenommen und behandelt. Scheinbar ohne Zwang unterstützt sie die Agenda der politischen Klasse  und signalisiert durch ihr beredtes Schweigen Zustimmung zu den politischen Entscheidungen in anderen Politikfeldern wie der allgemeinen gesellschaftlichen Implementierung der Genderideologie, der Frühsexualisierung oder der Willfährigkeit gegenüber den Folgen der  Islamisierung.

 

      Der Schulterschluss der Kirche mit der politischen Klasse  wird regelmäßig bei Bedarf ins Bild gesetzt und gehört schon zum  Bestand des kollektiven Bewusstseins: die Gottesdienste mit der Anwesenheit von Politikern aus verschieden Anlässen, besonders aber und unhinterfragt und ökumenisch  bei Katastrophen, die die  Öffentlichkeit bewegen, wie zuletzt der Terrorakt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, oder aber bei Ereignissen, die bestimmte öffentliche Personen betreffen, wie die Verabschiedung  von Kardinal Lehmann oder das Requiem für Helmut Kohl. Der sakrale Raum wird als Versammlungsraum von Kirche und politischer Klasse missbraucht. Er dient ihnen beiden als Zeichen der Vergewisserung ihrer Nähe. Dazu verleiht ihnen das Sacrum eine gewisse Aura der Legitimität. Die Liturgie ist allerdings nur noch  reine  Staffage, da das Sacrum allgemein nicht mehr verstanden wird. Auch wenn die politische Klasse auf den unbequemen und unscheinbaren Kirchenbänken Platz nimmt, bestimmt sie doch die Agenda und ist ungefragt Mitverfasser der Redetexte der kirchlichen Repräsentanten.  Wenn sie dann selbst, eigentlich regelverstoßend, am Rednerpult steht, wird noch klarer, wer sich des sakralen Raumes, des Tempels des christlichen Gottes  bemächtigt hat. Es sind dies die  geistigen Tempelräuber, die sich  auf ihre  Helfershelfer in der Kirche verlassen können.

 



[1] Ein Zitat aus einem Glossar eines aktuellen Gemeindebriefs der evangelisch – lutherischen Kirchengemeinde Poppenbüttel Hamburg vom August -  September 2017, Kirche von A bis Z für Jugendliche, beschreibt beispielhaft diese Auffassung, dazu noch eine in peinlicher Banalität. […] Er (der Altar) sieht aus wie ein Tisch, weil Jesus mit seinen Freunden so gerne gegessen und getrunken hat. Sie waren sich ganz nah und haben  sich alles erzählt. Deshalb feiern Christen heute das Abendmahl im Gottesdienst. Sie teilen sich das Brot und trinken Wein aus dem Kelch. So etwas machen nur beste Freunde. Jesus hat versprochen immer bei uns zu sein. Wie ein unsichtbarer Gast, der mit am Tisch sitzt, wenn sich Freunde treffen. […] Auf dem Altar findest du immer ein Kreuz und eine Bibel, und häufig ist er geschmückt mit Tüchern, Kerzen und Blumen. Wie der feierlich gedeckte Geburtstagtisch bei  Oma.

[2] Eine Zusammenfassung eines Interviews von E. Scalfari mit Papst Franziskus, erschienen am 1.Oktober 3013

 

[3] Ein Bericht in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 10.11.2011 über die Schlussphase der Aufführung spricht für sich: […] tanzten sie neo-klassisches Ballett zum Psalm 30 und zur Serenade von Tschaikowsky. Das Reiben der Ballettschuhe auf dem Steinboden war in leisen Musikpassagen durch die Stille des andächtigen Publikums zu hören. Spätestens als das Bonner Tanzensemble seine Choreografie zu poppigen Klängen präsentierte und danach der Segen für Musiker und Tänzer ausgesprochen wurde, war das Bild vom starren Beten durchbrochen